In bester Lage wird auch der 9. Niederrheinische Pflegekongress 2017 stattfinden: wieder in der Stadthalle Neuss, verkehrsgünstig gelegen, mit offenem Grundriss und hellen Räumlichkeiten.

Die Vorträge konzentrieren sich auf den Agnes Karll Saal. Erstmalig bieten wir im Rahmen der Ausstellung den aktuellen Ausstellern die Möglichkeit einen Vortrag oder einen Workshop anzubieten. Die Teilnehmerzahl hierfür ist begrenzt und kann nicht im Vorfeld reserviert werden.

Die Auswahl von Referentinnen und Referenten wurde in diesem Jahr sehr praxisorientiert vorgenommen. Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit unserem Programm die Möglichkeit geben, etwas Handfestes mit in den Berufsalltag zu nehmen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten am Ende der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung, auf der auch Fortbildungspunkte der Registrierungsstelle beruflich Pflegender ausgewiesen sind.

Programm

Veranstaltungsort

  • Alle
  • Agnes Karll Saal
  • Vortrags- und Workshopfläche

9.15-10.00

Agnes Karll Saal

Begrüßung / Kongress-Eröffnung

mit Dirk Brügge, Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss,  Ali Çelik, FOKUS:pflege und Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit (angefragt).

Dirk Brügge

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Ali Çelik

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Hermann Gröhe

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10.00-10.45

Agnes Karll Saal

Das Ansehen der Wundversorgung in der Öffentlichkeit und in der Politik

Vortrag von Werner Sellmer, Fachapotheker für klinische Pharmazie

Andauernd werden den Themen Wunden und Wundversorgung in Deutschland in der Öffentlichkeit wenig Beachtung geschenkt.

Weder im Medizinstudium noch in der Pflegeausbildung wird über dieses Problem ausreichend informiert. Diagnostik und Kausaltherapie werden oft vergessen, stattdessen wird über lange Zeit mit hochpreisigen Lokaltherapeutika und Wundauflagen gearbeitet. Es gibt weder staatliche Ausbildungen noch Ressourcen im Bereich Wunde.
Ärzte stehen gemäß §12 SGB V für die Wirtschaftlichkeit gerade – angesichts vieler Wunschverordnungen eine echte Herausforderung.
Zwischen Juli 2016 und Februar 2017 wurde durch das Heil- und Hilfsmittelveränderungsgesetz (HHVG) und die darin enthaltenen Legaldefinition von Wundauflagen das Schicksal der Verordnungsmäßigkeit von Wundauflage gefährdet.
Mittels einer offiziellen Petition begleitete die Initiative Chronische Wunden (ICW) diese Abstimmung und hat das umfassende Drohszenario und der sich anschließende Versuch, anderweitig zu sparen (Rabattverträge, Selektivverträge) viel Unruhe ausgelöst.
Der Vortrag beleuchtet verschiedenen Blickwinkel auf Patienten und deren Wunden, und auf den Wundversorger zwischen den Stühlen im System. Gesamtziel ist es, das Thema Wunde in der Öffentlichkeit besser und erfolgreicher zu transportieren.

Werner Sellmer

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10.00-10.45

Vortrags- und Workshopfläche

Pflegefachkräfte gewinnen und binden – wie Sie Ihre Personalarbeit durch Mitarbeiterorientierung erfolgreicher gestalten!

Great place to Work

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11.00-11.45

Agnes Karll Saal

Aufgaben und Chancen für die Pflegeberatung durch das PSG II

Vortrag von Marcello Ciarrettino, wissenschaftlicher Leiter WDS GmbH

Die  Pflegeberatung nach § 45 und § 7a SGB XI erhält seit 01.01.2017 durch das PSG II nun einen ganz neue Gewichtung. Insbesondere die Abgrenzung von Pflegeschulung und Pflegeberatung als Erweiterung der wesentliche Entlastungsangebote für pflegende Angehörige wird für die professionelle Pflege eine spannende und sehr umfangreiche Aufgabe sein. § 7 SGB XI zeigt deutlich auf, dass Pflegeberater im Auftrag der Pflegekassen die Eigenverantwortung der Versicherten durch Aufklärung und Auskunft unterstützen  müssen.  

Der Vortrag zeigt auf, dass dieses nur professionell Pflegenden gelingen kann, welche auch eine hohe Pflegepraxiserfahrung aufweisen. Weiterhin wird in dem Vortrag deutlich, welche formalen und persönlichen Vorraussetzungen eine praxiserfahrene Pflegefachperson erfüllen muss,  um diese Anforderungen, sowohl in der Pflegeberatung nach § 45 oder im Unterschied dazu auch nach 7a SGB XI umzusetzen.

Marcello Ciarrettino

Marcello Ciarrettino

11.00-11.45

Vortrags- und Workshopfläche

Ein Bericht löst den Prozess aus

IT gestützte Kommunikation für heute – und was in der Zukunft schon jetzt vorstellbar ist. Risiken und Nebenwirkungen auf diesem Weg aus Sicht eines führenden Software-Unternehmens in der Pflegebranche.

Vernetztes Denken im Pflegeunternehmen und über die Unternehmensgrenzen hinaus.

BoS&S Software

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Jan Sprenger

Jan Sprenger

Siegfried Fauser

Siegfried Fauser

12.00-12.45

Agnes Karll Saal

Die Aktualisierung des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe 2017 – ein Lichtblick für Praktiker?

Dekubitusprophylaxe ist ein Kernstück der Pflege und Menschen mit einem Dekubitusrisiko sind in allen pflegerischen Bereichen zu finden.

• Was ist nun neu beziehungsweise verändert in der 2. Aktualisierung des Expertenstandards?
• Was bedeutet initiales Screening und differenzierte Dekubitusrisikoeinschätzung?
• In welchem Zusammenhang stehen Eigenbewegung, Bewegungsförderungspläne und Druckentlastung?
• Wo spiegeln sich direkte oder indirekte Dekubitusrisikofaktoren in der Begutachtungsrichtlinie (BRi) zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit im Rahmen des PSG II wider?

Diese und weitere spannende Fragen werden Inhalte dieses Vortrags sein. Finden Sie die Lichtblicke für Ihre Pflegepraxis!

Vortrag von Judith Ebel, Dipl. Pflegepädagogin

Judith Ebel

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12.00-12.45

Vortrags- und Workshopfläche

Workshop: Praxis des Katheterisierens

Dieses Praxisseminar bietet neben der Vermittlung von Grundlagen und einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch ausreichend Gelegenheit, das Handling der Katheterisierung per sog. „Dummy“ und unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Hygieneaspekte einzuüben bzw. aufzufrischen.

reha team West

reha team West

14.00-14.45

Agnes Karll Saal

Das Günter-Prinzip – So motivieren Sie Ihren inneren Schweinehund

Kennen Sie Günter? Günter ist Ihr innerer Schweinehund! Er lebt in Ihrem Kopf – und dem aller Mitmenschen. Er bewahrt Sie vor allem was neu, mutig oder anstrengend klingt: „Mach’s so wie immer!“, „Später passt es besser!“ und „Schaffst du sowieso nicht!“ Klar, dass Günter einen so behindert. Sobald er aber die Mechanismen echter Motivation versteht, feuert er an: „Neues macht Spaß!“, „Wer, wenn nicht du?“ und „Los geht’s – jetzt gleich!“

Vortrag von Henriette Frädrich, Autorin

Henriette Frädrich

fraedrich

14.00-14.45

Vortrags- und Workshopfläche

Mehr Sicherheit in der Arzneimitteltherapie

Holger Görges, Wuppertal, Regionaldirektor Pflege für den Bereich Deutschland West & Mitte DOREA Gruppe

 

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15.00-15.45

Agnes Karll Saal

Pflegekammern auf Landes- und Bundesebene!? – Erfahrungen und Ausblicke aus Rheinland-Pfalz

Vortrag von Dr. Markus Mai, Präsident Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Einen neuen Weg zu gehen, erfordert Mut! Nach Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen könnte auch in Nordrhein-Westfalen nun ein weiterer Grundstein für eine Pflegekammer gelegt werden. Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hat in ihrem ersten Jahr sehr viele Themen angepackt und wird von der Politik und den Verantwortlichen des Gesundheitswesens gehört und einbezogen. Die Pflegenden in Rheinland-Pfalz können nun PFLEGE|GEMEINSAM|GESTALTEN. Neben Informationen zum allgemeinen Stand der Pflegekammer geht der Referent auf die Aspekte Berufsordnung, Fort- und Weiterbildung sowie Bundespflegekammer ein.

Dr. Markus Mai

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15.00-15.45

Vortrags- und Workshopfläche

„Operatives Controlling in der Pflege mit Maß“

• Unternehmerische und fachliche Handlungsableitungen schaffen
• Welche Kennzahlen helfen zu welchen Entscheidungen?
• Was sollte ich tun, was kann ich tun?
• Möglichkeiten eines ausgewachsenen Messinstrumentes für das Pflegeunternehmen – woher sollen die Daten kommen?

BoS&S

sponsoren-boss

Jan Sprenger

Jan Sprenger

Siegfried Fauser

Siegfried Fauser

16.00-16.45

Agnes Karll Saal

Demenz im Krankenhaus

Vortrag von Prof. Dr. Michael Isfort, Vorstandsmitglied Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.

Michael Isfort

isfort

Fotos: 47Design, Laurence Chaperon, Königstein, Bina Terre, Rhein Kreis Neuss, Anna Kaduk

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