In bester Lage wird auch der 8. Niederrheinische Pflegekongress am 22.09.2016 stattfinden: Wir sind wieder in der Stadthalle Neuss. Verkehrsgünstig gelegen, mit offenem Grundriss und hellen Räumlichkeiten haben wir hier noch den besonderen Vorteil, dass das Dorint-Hotel direkt an die Stadthalle anschließt – die Unterbringung also kaum näher am Ort des Geschehens sein kann.

Veranstaltet wird der Niederrheinische Pflegekongress von FOKUS:pflege. Der DBfK Nordwest e.V. (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe) und die größte Pflegefachzeitschrift Deutschlands „Die Schwester Der Pfleger“ unterstützen den Niederrheinischen Pflegekongress. Die Referentinnen und Referenten werden in diesem Jahr im Agnes Karll Saal und im Raum Florence Nightingale praxisorientierte Themen vorstellen.

Programm

Veranstaltungsort

  • Alle
  • Agnes Karll Saal
  • Saal „Florence Nightingale“

9.15-10.00

Begrüßung / Kongress-Eröffnung

mit Marita Mauritz, Vorsitzende des DBfK Nordwest e.V und Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat Rhein Kreis Neuss sowie Ali Çelik, FOKUS:pflege

Marita Mauritz

Marita Mauritz

Hans Jürgen Petrauschke

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Ali Çelik

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10.00-10.45

Pflege an die Macht! Mehr Mut und mehr Mitwirkung von Pflegenden

Angelika Zegelin, Department für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke, Witten

Martin Dichter, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest, Essen und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Witten

Dr. Angelika Zegelin

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Martin Dichter

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11.00-11.45

Das Pflegeberufegesetz ist da! – wohin geht der Weg?

Gertrud Stöcker, Vorsitzende Deutscher Bildungsrat (DBR), Grevenbroich

Das Pflegeberufsgesetz ist da! – Wohin geht der Weg?

Der Bundestag befindet sich mitten im Gesetzesverfahren für eine Neuordnung der Pflegeausbildung. Angestrebt ist es, mit einem neuen Pflegeberufsgesetz ein einheitliches und klar definiertes Berufsbild Pflege über eine gemeinsame Grundausbildung und eine darauf aufbauende Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu etablieren. Die Ausbildung wird inhaltlich breiter und komplexer. Sie deckt alle pflegerelevanten Settings ab. Sie greift Anforderungen an die Steuerung von Pflegeprozessen, an Kooperation und Vernetzung bis hin zur Qualitätssicherung und Sicherheit von zu pflegenden Menschen auf.

Mit dieser generalistischen Ausbildung wird der Pflegeberuf zukunftsfest gemacht. Die Ausbildung regelhaft auch an Hochschulen als zweitem Berufszugang zu eröffnen, ist eine wichtige Weichenstellung angesichts der gestiegenen Anforderungen an die pflegerische Versorgung und ein Schritt hin zur Normalität in den anderen EU-Staaten.

Diese neue Ausbildung löst hoffentlich eine Weiterentwicklung des gesellschaftspolitischen Stellenwerts von Pflege aus bis hin zur Emanzipation der Pflege als eine Profession auf Augenhöhe mit anderen Berufen im Gesundheitsbereich.

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Gertrud Stöcker

Gertrud Stöcker

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11.00-11.45

 „Ideen für den Bewegungsplan“ – Positionierungen für die Praxis mit innovativem Material

Präsentiert von reha team West

reha team West

12.00-12.45

Spurensuche bei schlechtheilenden Wunden

Norbert Matscheko, Akademiedirektor Bayrische Pflegeakademie, München

Norbert Matscheko

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12.00-12.45

Mitarbeiter gewinnen und binden – wie Sie Ihre Personalarbeit erfolgreicher gestalten!

präsentiert von Great Place To Work

 

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14.00-14.45

Leben statt therapeutischer Akrobatik

Swen Staack, Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimergesellschaft, Hamburg

„Leben statt therapeutischer Akrobatik“

Demenz ist ein Markt geworden.

So kommen im Tagesablauf vieler Pflegeeinrichtungen mittlerweile regelmäßig viele verschiedene therapeutische Ansätze für die Betreuung von Menschen mit Demenz zum Einsatz.

Im Wohnbereich wird die Einrichtung von einer Demenz-Dipl.-Designerin gestaltet und ausgestattet. Natürlich werden dabei milieutherapeutische Ansätze beachtet und auch umgesetzt. Nicht einmal die Bushaltestelle fehlt. Das Personal hat selbstverständlich umfangreiche Fortbildungen gemacht und vielerlei Literatur gelesen.

Es werden neben den seit vielen Jahren bewährten und etablierten wie z.B. ergo-, kunst- und musiktherapeutischen Angeboten, der basalen Stimulation und der Validation auch eine Vielzahl der relativ „jungen“ therapeutischen Neuerungen angeboten.

Natürlich wird der Wohlfühlstatus und die Lebensqualität der Bewohner mit DCM evaluiert, als nächstes steht schon H.I.L.D.E bereit.

Es gibt mittlerweile immer neue und mehr therapeutische Ansätze, die für sich allein genommen in den meisten Fällen sicherlich nicht unbedingt sinnlos sind. Aber fangen wir vielleicht nicht schon an zu „übertherapieren“ und das Eigentliche – nämlich dass der Mensch mit Demenz ein möglichst normales Leben führen kann und sich dabei vor allem wohlfühlt – aus den Augen zu verlieren ?

Der Leitsatz: „Leben statt therapeutischer Akrobatik“ und der Glaube an den eigenen gesunden Menschenverstand sind manches Mal sicher sinnvoller als ein striktes Festhalten an allen möglichen Therapieansätzen.

….und: Viel ist nicht Qualität!

Ist nicht gerade die emotionale Bildung – oder nennen wir es lieber und viel treffender die „Herzensbildung“ – bei der Betreuung von Menschen mit Demenz deutlich wichtiger? Eine gute Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz ist – neben dem guten Fachwissen – nie ohne, sondern nur mit Gefühlen möglich. Um diese verstehen zu können, brauchen wir aber unseren Verstand. Wie sollen das Pflege- und Betreuungskräfte das alles überhaupt unter einen Hut bringen können?

Swen Staack

Swen Staack

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14.00-15.45

Workshop: Saubere Wunden heilen besser

Präsentiert von Crawford Healthcare

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15.00-15.45

Pflegestärkungsgesetz II ab 2017: wird nun alles besser?

Ali Çelik, PFLEGE optimal, Krefeld

Ali Çelik

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16.00-16.45

Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende! Pflegepolitisch Flop oder Top ?

Andreas Westerfellhaus, Präsident Deutscher Pflegerat e.V., Berlin

Andreas Westerfellhaus

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16.00-16.45

„Ideen für den Bewegungsplan“ – Positionierungen für die Praxis mit innovativem Material

Präsentiert von reha team West

reha team West

17.00-18.00

Podiumsdiskussion:

Wir laden alle Referenten des Agnes Karll Saal zu einem Resümee der Themen des 8. Niederrheinischen Pflegekongress ein.

Moderation: Ali Çelik, Sascha Rehag

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Hotel

Im Dorint Kongresshotel Düsseldorf Neuss wohnen und tagen Sie mitten im Grünen. Eingebettet im wunderschönen idyllischem Stadt- und Rosengarten genießen Sie die zentrale Lage des Hotels, welches nur 10 Fußminuten von der historischen Innenstadt Neuss entfernt liegt. Mit der angrenzenden Stadthalle Neuss und den 17 Konferenzräumen bietet das Dorint Kongresshotel Düsseldorf Neuss ein ideales Ziel für Businessreisende, die im modernen Konferenzzentrum die perfekte Ausstattung für anspruchsvolle Veranstaltungen finden.

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Ali Celik

E-Mail 021 51 / 76 77 242

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